Veganer Lebensstil: Stress im Alltag

 

 

Vegan zu leben hat in der Tat sehr viel mit der persönlichen Lebenseinstellung zu tun. Allerdings gibt es häufig Situationen, in denen sich ein Veganer schwer tut. Doch soll deswegen gleich die gesamte persönliche Moral in Frage gestellt werden? Oder lohnt es sich für den Veganer, dem Stress im Alltag nicht direkt kleinbei zu geben?

 

Darum soll es in unserem heutigen Ratgeber gehen. Fangen wir doch erstmal mit den Problemen an, mit welchen vegan lebende Menschen in alltäglichen Situationen zu kämpfen haben. Direkt ins Gesicht springt hier der Restaurantbesuch. Hier gibt es viele Klischees und Witze über Veganer. Sie würden nur mäkeln und dem Kellner auf die Nerven gehen, weil scheinbar kein Gericht mit ihren Glaubenssätzen übereinstimmt.

 

Ständig wird penibel nach Inhaltsstoffen und Co. gefragt, damit ermittelt werden kann, ob es sich hierbei um eine „genießbare Speise“ handelt oder nicht. Veganer Lebensstil: Da ist der Stress im Alltag natürlich regelrecht vorprogrammiert! Hier muss allerdings distanziert betrachtet werden. Niemals alle vegan lebenden Menschen über einen Kamm scheren!

 

Der Klassiker: Veganer nervt Kellner!?

 

Das ist zumindest in unseren Augen überhaupt keine gute Idee. Denn es gibt auch viele Veganer, die bereits ganz genau wissen, was sie bestellen möchten, und deswegen nicht ständig einen Tumult im Lokal anrichten müssen. Denn wie du bereits weißt, werden Kellner auch nicht gerade großzügig für ihre Arbeit entlohnt, weswegen sie auch sicherlich keine nervenden Kunden gebrauchen können.

 

Auf der anderen Seite ist es natürlich wichtig, dass der Umgebung mitgeteilt wird, dass du dich für den veganen Lebensstil entschieden hast und demnach auch konsequent auf tierische Lebensmittel verzichten möchtest. Hierbei ist es wichtig, dass du bei deinen Idealen bleibst, auch wenn die Lage mal grimmig wird.

 

Stressen sollst du aber dein Umfeld natürlich nicht. Dann würden die vielen schlechten Vorurteile gegenüber Veganern ja sogar zur Wahrheit werden. Es ist wichtig, dass du mit den „Normalos“ versuchst, in Ruhe und Frieden zusammenzuleben und ihnen nicht ständig deine Glaubenssätze aufzwängst. Hat der vegane Lebensstil mit Aufopferung zu tun?

 

Veganer Lebensstil: Stress im Alltag vermeiden, keine Meinung aufzwingen

 

Denn jeder kann natürlich selbst entscheiden, in wie fern er den Umgang mit tierischen Lebensmitteln toleriert oder nicht. Eine Art mentale Übereinstimmung zu erzwingen ist hierbei wahrlich nicht der richtige Weg, wenn du uns fragst. Wirst du mit dem veganen Lebensstil viel Stress im Alltag haben?

 

Davon würden wir nicht gerade ausgehen. Es kommt wirklich immer darauf an, wie du mit deinen Mitmenschen umgehst. Denk einfach mal an die vielen Haustierliebhaber in Deutschland. Es gibt Veganer, die mit ihrer Überzeugung so streng sind, dass sie sogar ganz normale Tierliebhaber verurteilen.

 

Von Haustier-Problemen, Demos und Co.

 

Weil das Haustier dann ja nicht mehr in Freiheit leben kann. Wir würden aber sagen, solange ein tierischer Begleiter gut behandelt wird, spricht der ganzen Sache nicht viel entgegen. Denn das ist immer noch besser, als wenn Hunde und Katzen im Tierheim vergammeln. Liebe ist für die Tiere natürlich auch sehr wichtig. Also solltest du in unseren Augen nicht so weit gehen und dich mit Haustierbesitzern anlegen.

 

Gibt es sonstige Situationen, in denen ein Veganer im Alltag Stress erleben könnte? Leider jede Menge. Bei Demos solltest du dich geordnet verhalten und die „Opposition“ nicht um Teufel komm raus verfluchen. Denn dann wird dir die Gegenseite, welche Metzger, Landwirte und Co. vertreten wird, vermutlich erst recht nicht auf dich hören. So sachlich wie möglich diskutieren, dass dürfte für Veganer ein guter Weg sein. Wir hoffen sehr, dass wir dir mit unseren Tipps weiterhelfen konnten!