Tierschutz

Mitgefühl für Tiere

Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst dazu, sich vegan zu ernähren. Neben gesundheitlichen Gründen nimmt der Tierschutz dabei meist den höchsten Stellenwert ein. Massentierhaltungen unter unbarmherzigen Bedingungen, Ferkelkastrationen ohne Betäubung, Tiertransporte durch ganz Europa und viele weitere Quälereien, die für den Tierschutz arbeitende Menschen aufdecken, bewegen immer mehr Konsumenten dazu, dieses grauenhafte Leid für sich persönlich zu unterbinden und konsequenterweise auf jegliche Tierprodukte zu verzichten. Auch wenn Fleischproduzenten es nicht gerne hören, doch Tierschutz geht uns alle etwas an, denn Tiere sind Lebewesen, die Schmerz, Traurigkeit, Ängste und Verzweiflung ebenso wie wir Menschen empfinden.

Engagement für den Tierschutz

Wer sich im Tierschutz engagiert, verdient großen Respekt. Üble Machenschaften aufzudecken, ist nicht immer ganz ungefährlich. So bedarf es sehr viel Ausdauer, Mut, ein sich Öffnen der Medien und einen engen Zusammenhalt der im Tierschutz aktiven Organisationen, um kleine Schritte für die Tiere bei Politik und Wirtschaft zu erreichen.

Dabei ist der Tierschutz nicht der einzige Grund, der es rechtfertigt, sich vegan zu ernähren. Die neue Oxford-Studie, die einer der renommiertesten Universitäten weltweit zugrunde liegt und am 23. März 2016 veröffentlicht wurde, zeigt deutlich, wie stark der Fleischkonsum die Gesundheit beeinträchtigt. Sie betrachtet ferner die ökologischen Auswirkungen auf unseren Planeten und die Kosten, die dem Gesundheitssystem durch falsche Ernährungsweisen entstehen.

Positive Auswirkungen einer veganen Ernährung

Wenn auch du vegan leben möchtest, trägst du nicht nur dazu bei, dich gesund zu ernähren, sondern rettest vielen Tieren das Leben. Der Genuss, tierleidfreie Nahrung zu dir zu nehmen, ist also auch Balsam für deine Seele, die ethisch zufrieden ist und dein Essen zu einem wahren Genuss werden lässt.

Das Leid der Tiere

Milliarden von Tieren werden weltweit der menschlichen Ernährung zugeführt. Während noch vor wenigen Jahrzehnten der Sonntagsbraten die Menschen zufrieden stellte, verzehrt der Großteil der Konsumenten heute 3 x täglich Fleisch- Wurst- und Milchprodukte. Um eine solch hohe Versorgung sicher zu stellen, werden Tiere in riesigen Betrieben unter furchtbaren Bedingungen gehalten. Sie stehen in engen Kästen, werden hormonell gemästet und mit Unmengen von Medikamenten behandelt. Oder sie werden, wie es die Geflügelindustrie bei den männlichen Küken praktiziert, kurz nach dem Schlüpfen aufs grausamste bei lebendigem Leib geschreddert oder vergast. Aus ethischer Sicht überschreitet dies in jeder Hinsicht alle Grenzen des menschlichen Handelns. Doch nur wer vegan lebt, kann solches verhindern und den Tierschutz in seiner wirkungsvollsten Form, dem Verzicht, unterstützen.

Mutter Natur vergisst uns nicht

Auch ohne Ausbeutung der Tiere versorgt uns die Natur mit allem, was unser Organismus benötigt. Dass Neugeborene aus Kuhmilch gewonnene Babymilch bekommen, spricht daher völlig gegen natürliche Bedingungen. Dennoch versucht die Agrarlobby permanent, andere Dogmen zu verbreiten und mit ihren Strategien den Tierschutz zu unterwandern.

Vegan zu leben, bedeutet nicht, auf Genuss zu verzichten. Vom Brotbelag bis zum Eis gibt es für alle kulinarischen Genüsse tierleidfreie Produkte, die das eigene Leben versüßen und unzähligen Tieren mehr Hoffnung schenken. HOPE FOR ALL - so wie es der Film von Nina Messinger in grandioser Weise zum Ausdruck bringt!